26/12/2025
Hallo ihr Lieben,
ich weiß gar nicht, wie und wo ich anfangen soll …
Die letzten Tage waren für unsere Familie sehr turbulent.
Ein wahres Gefühlschaos aus Freude, Angst, Trauer – und ja, auch Wut.
Am Weihnachtstag erreichte uns eine Nachricht, die uns tief getroffen hat:
Unsere geliebte Hündin Zarah ist im Wald weggelaufen.
Ausgerechnet an Weihnachten.
An einem Tag, an dem wir eigentlich alle zusammen sitzen wollten, gemeinsam singen, lachen – ohne Angst und Unsicherheit.
Wir starteten sofort eine große Suchaktion.
Bis spät in die Nacht suchten wir am Heiligabend nach ihr, voller Hoffnung und Verzweiflung zugleich.
Zwischendurch sammelten wir uns zu Hause, denn für unsere kleinen Kinder sollte die Bescherung trotzdem stattfinden.
Wir nahmen all unseren Mut zusammen und versuchten, unsere Sorgen und Ängste nicht zu zeigen, um ihnen dennoch ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen.
Doch es war ein Weihnachten, das wir so schnell nicht vergessen werden.
Zarah war nicht bei uns.
Sie war draußen – allein im Wald, im Schnee, in eisiger Kälte.
Gegen 23 Uhr brachen wir die Suche ab und hofften inständig, dass sie diese Nacht überlebt.
Am nächsten Tag ging die Suche weiter – mit der quälenden Frage im Kopf:
Hat sie die Nacht geschafft?
Dieses Mal organisiert und mit Unterstützung.
Wir starteten einen Facebook-Aufruf, meldeten uns bei der Polizei, bei Jägern und gaben Zarah offiziell als vermisst auf.
Wir erhielten unglaublich viel Unterstützung, hilfreiche Kontakte und Zuspruch.
D A N K E an ALLE ❤️
D A N K E an die aufmerksamen Personen, die Zarah erkannt haben ⭐️
Find my friend Suchhunde
Lost & Found Dogs Austria
Vermisste/Gefundene Tiere Kärnten
Kurz bevor wir die Vermissten-Flyer verteilen wollten, kam gegen 11 Uhr der erlösende Anruf:
Zarah wurde gefunden.
Als wir sie abholten, war sie sehr verängstigt.
Welche Erlebnisse sie wohl gehabt hat, was sie alles durchmachen musste?
Doch Gott sei Dank war sie unverletzt – keine Wunden, kein Blut.
Zu Hause angekommen hüpfte sie wie ein kleines Känguru vor Freude herum.
Unbeschreiblich ❤️
Zu all dem möchte ich euch noch etwas Persönliches erzählen:
Vor Kurzem mussten wir uns von unserer geliebten Isar, unserem Pferd, verabschieden.
Sie war schwer krank, und wir konnten ihr nicht mehr helfen.
Warum ich das erwähne?
Heute ist Stefani-Tag, der Tag der Pferdeweihe.
Die erste Pferdeweihe ohne ein eigenes Pferd.
Unsere Trauer ist noch sehr präsent.
Ihr Lieben,
die Weihnachtszeit sollte eine friedvolle, ruhige Zeit im Kreise der Familie sein –
eine Zeit der Dankbarkeit, der Liebe und des Zusammenhalts.
Sie erinnert uns daran, wie wertvoll Gesundheit, Nähe und jedes gemeinsame Beisammensein sind.
Wir wünschen euch von Herzen,
dass ihr diese Zeit mit euren Familien, Freunden und euren Liebsten genießen konntet
und dass ihr gesund, behütet und voller Hoffnung ins neue Jahr startet 🤍✨
Eure Familie Habernig ❤️⭐️