Güggeli Express GmbH

Güggeli Express GmbH Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Güggeli Express GmbH, Food Truck, Grindelstrasse 50, Bassersdorf.

Öffnungszeiten über OsternWir haben an folgenden Tagen für Sie geöffnet::29.03.2024 --> Karfreitag --> geschlossen30.03....
26/03/2024

Öffnungszeiten über Ostern

Wir haben an folgenden Tagen für Sie geöffnet::

29.03.2024 --> Karfreitag --> geschlossen

30.03.2024 --> Ostersamstag --> offen von 10.30 - 17.30 Uhr

31.03.2024 --> Ostersonntag --> geschlossen

01.04.2024 --> Ostermontag --> geschlossen

ab 02.04.2024 --> Dienstag --> offen von 10.30 - 19.30 Uhr

Wir haben Betriebsferien vom 23.12.2023 - 02.01.2024Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch wir nutzen die Tage als Gel...
07/12/2023

Wir haben Betriebsferien vom 23.12.2023 - 02.01.2024

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch wir nutzen die Tage als Gelegenheit, ein wenig Urlaub zu machen.

Wir überlassen dem Weihnachtsmann die Arbeit.
In der Zeit vom 23.12.2023 bis zum 02.01.2024 haben wir Betriebsferien.
Ab dem 03.01.2024 stehen wir und alle fleissigen Grilleure Ihnen wieder mit frischen Kräften zur Verfügung.

Für das uns im Jahr 2023 entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich und wünschen Ihnen, Kunden und unseren Geschäftspartnern ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und zufriedenes Jahr 2023.

Bleiben Sie uns Treu!

Ihr Team vom Güggeli Express GmbH

"neuer Standplatz"Pfungen ZH ganz in Ihrer Nähe!Jeden Mittwochvon 10.30 bis 19.30 UhrDo it + Garden «Migros»Wanistrasse ...
16/11/2023

"neuer Standplatz"

Pfungen ZH
ganz in Ihrer Nähe!
Jeden Mittwoch
von 10.30 bis 19.30 Uhr
Do it + Garden «Migros»
Wanistrasse 2
8422 Pfungen ZH

Güggeli-Express: „s’Original“ - seit 1998 gut schweizerisch!

"Neuer Standplatz"Dietikon ZH ganz in Ihrer Nähe!Jeden Mittwochvon 10.30 bis 19.30 UhrAuf dem «Zelgliplatz-PP»Höhe Obero...
16/11/2023

"Neuer Standplatz"

Dietikon ZH
ganz in Ihrer Nähe!
Jeden Mittwoch
von 10.30 bis 19.30 Uhr
Auf dem «Zelgliplatz-PP»
Höhe Oberorfstrasse 21
8953 Dietikon ZH

Güggeli-Express: „s’Original“ - seit 1998 gut schweizerisch!

Wir haben Betriebsferien vom 24.12.2022 - 02.01.2023Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch wir nutzen die Tage als Gel...
20/12/2022

Wir haben Betriebsferien vom 24.12.2022 - 02.01.2023

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch wir nutzen die Tage als Gelegenheit, ein wenig Urlaub zu machen.

Wir überlassen dem Weihnachtsmann die Arbeit.
In der Zeit vom 24.12.2022 bis zum 02.01.2023 haben wir Betriebsferien.
Ab dem 03.01.2023 stehen wir und alle fleissigen Grilleure Ihnen wieder mit frischen Kräften zur Verfügung.

Für das uns im Jahr 2022 entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich und wünschen Ihnen, Kunden und unseren Geschäftspartnern ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und zufriedenes Jahr 2023.

Bleiben Sie uns Treu!

Ihr Team vom Güggeli Express GmbH

Wir suchen: Lager- und WerkstattchefGerne teilen oder Weiterleiten.Es dankt die Geschäftsleitung
17/03/2022

Wir suchen: Lager- und Werkstattchef
Gerne teilen oder Weiterleiten.
Es dankt die Geschäftsleitung

Eine kleine "Hommage" an den Güggeli Express GmbH im Biber Blatt über den wöchentlichen Standplatz (Mittwoch) am SBB Bah...
17/03/2022

Eine kleine "Hommage" an den Güggeli Express GmbH im Biber Blatt über den wöchentlichen Standplatz (Mittwoch) am SBB Bahnhof Männedorf.
Merci an den Karikaturist und Fan der feinen Güggeli
es grüsst euch Karin + Marcel

Firmenübergabe Güggeli Express GmbH an die nächste Generation fand am 4. Januar 2022 offiziell und emotional statt.Unser...
17/01/2022

Firmenübergabe Güggeli Express GmbH an die nächste Generation fand am 4. Januar 2022 offiziell und emotional statt.

Unsere Mutter Marguerite Strobel-Schönhaar (Mitte Bild) welche vor über 23 Jahren mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann Hans-Peter Strobel die Food Truck Bewegung als erste in der Schweiz ins Leben gerufen hat, lange bevor überhaupt der Name dafür geboren war, hat sich komplett aus dem operativen Geschäft zurück gezogen.

Meine Schwester Karin Suter-Schönhaar (links) sowie meine Persönlichkeit (rechts) nehmen in Zukunft die Geschicke in die Hand.

Unter seriöser, kompetenter Begleitung durch die ZKB Kl**en/Zürich Hauptsitz mit den äusserst sympathischen Personen mit Rafael Alves (Filiale Kl**en) und Thomas Stohldreier als Mandatsleiter. Andrea Rieder Leieterin Unternehmungsnachkommen im ZKB Hauptsitz an der Bahnhofstrasse 9 in der Stadt Zürich, da wo auch nach der Unterzeichnung im Attika der exzellente Lunch stattgefunden hatte

Betriebsferien Güggeli Express GmbH🔴🔴🔴 2️⃣4️⃣.1️⃣2️⃣.2️⃣0️⃣2️⃣1️⃣ - 0️⃣2️⃣.0️⃣1️⃣.2️⃣0️⃣2️⃣2️⃣🔴🔴🔴Wir bedanken uns bei un...
20/12/2021

Betriebsferien Güggeli Express GmbH
🔴🔴🔴 2️⃣4️⃣.1️⃣2️⃣.2️⃣0️⃣2️⃣1️⃣ - 0️⃣2️⃣.0️⃣1️⃣.2️⃣0️⃣2️⃣2️⃣🔴🔴🔴
Wir bedanken uns bei unserer treuen Stammkundschaft für ein intensives und erfolgreiches Jahr. Gerne stehen wir Ihnen im neuen Jahr mit unserem Party Service, sowie mit über 70 Standplätzen an 6 Wochentagen zur Verfügung.
Die Geschäftsleitung
Karin Suter-Schönhaar
Marcel Schönhaar

Preisanpassung per 1. Oktober 2021Geschätzter KundeHiermit informieren wir Sie, dass wir per 1. Oktober 2021 die gewohnt...
12/11/2021

Preisanpassung per 1. Oktober 2021

Geschätzter Kunde

Hiermit informieren wir Sie, dass wir per 1. Oktober 2021 die gewohnten Verkaufspreise anpassen müssen.

Güggeli Express bezieht seine Rohstoffe bei ausgelesenen Schweizer Lieferanten, jedoch wird auch unsere Wertschöpfungskette durch globale Märkte sowie die Covid-19 Pandemie beeinflusst.

Folgende Gründe führen zu einer Anpassung der Verkaufspreise:

Der Preis für Güggeli Futter ist innert Jahresfrist stark gestiegen, ausgelöst durch Trockenheit, verspätete Aussaat in Europa wegen des kalten Frühjahrs sowie eine grosse Nachfrage nach gentechnisch unverändertem Soja.
Der Trend hinzu Schweizer Güggeli ist ungebrochen, der Pro-Kopf-Konsum von Güggeli- und Pouletfleisch zeigt nach wie vor eine steigende Tendenz.
Die sinkenden Verfügbarkeiten und längere Lieferfristen von diversen Verpackungsmaterialen wie Kunststoff und Karton haben die Beschaffungspreise in die Höhe getrieben.
Investitionen in Covid-19 Schutzmassnahmen, damit die Produktion der Rohstoffe aufrechterhalten werden konnte.
1 ganzes Güggeli: CHF 20.40
1/2 Güggeli: CHF 10.20
1 Pouletschenkel: CHF 6.80

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihr Vertrauen in Güggeli Express.

Danke Csaba von ZalanToll einen kleinen Beitrag zu diesem Event beigetragen zu haben. Für einen guten Zweck CB Stiftung ...
28/10/2021

Danke Csaba von Zalan
Toll einen kleinen Beitrag zu diesem Event beigetragen zu haben.
Für einen guten Zweck CB Stiftung vor unserer Haustüre im Golfclub Augwil/Lufingen einen heissen Pouletschenkel Gaumenschmauss durch unseren Top Grilleur Bruno „Nöggi“ Neuenschwander an die illustren Gäste aus Sport/Immobilien verköstigt zu haben.
Die 1. Paprika ImmoGolf Challenge Charity einfach nur Genial.
Safe the Date: 31. August 2022
Wir kommen wieder 🌶🏡⛳️🏌🏼🏌🏻‍♀️🏆
Gäste:
Eishockey: Michel Zeiter; Csaba von Zalan, Markus Theus, Marcel Stocker mit Bruder Röbi, Jiri Faic usw.
Immobilien: Csaba von Zalan, Michael Schwarz; Stephan G. Meier; Roger Willimann usw.
Leichtathletik: Dave Dollé
Radfahrer: Roger Frischknecht und Eishockeyspieler

Beitrag NZZ am Sonntag Magazin vom 1.10.2021Unkultiviert, fettig und null Vegi: Eine Ode an das «Güggeli-Mobil»Sie waren...
28/10/2021

Beitrag NZZ am Sonntag Magazin vom 1.10.2021

Unkultiviert, fettig und null Vegi: Eine Ode an das «Güggeli-Mobil»
Sie waren schon da, als es noch keine hippen Food-Trucks gab, und trotzen dem Trend zur fleischlosen Ernährung und der Pandemie.

Langsam drehen sie ihre Runden, goldbraunglänzend, aufgespiesst in Reih und Glied wie Hühner auf der Stange, nur horizontal, n***t und ohne Kopf. Immer wieder zischt das tropfende Fett.

Es ist Montagmorgen in Weisslingen. Ein 3000-Seelen-Dorf im Zürcher Oberland. Nöggi steht vor dem lokalen Jugendtreff und grilliert Güggeli. Drei Spiesse hängen schon im Grill, ein paar Schenkel und Haxen auch. Im kleinen Radio läuft Virgin Rock und spielt nicht ganz so viel Rock, wie der Jingle verspricht. Vom überdimensionalen Güggel auf dem Dach des Wagens blättert so langsam die Farbe ab, und das Neongelb der Fahne ist ähnlich verblasst wie die Dorfkinderinnerung der Weggezogenen an das Güggeli-Mobil. Wie der Glacewagen brachte der Güggelimann jede Woche etwas Euphorie ins Dorf.

Güggeli, ein Gericht, zubereitet nach altertümlichster Art (gut, heute mit Gasgrill statt über dem Feuer, aber wo isst man heute sonst noch ein ganzes Tier direkt vom Spiess?), das wie bei den Galliern mit den Händen verzehrt wird. Von dem das Fett nur so tropft und der Geschmack noch zwei Tage später an den Fingern klebt. Ein Bürli dazu oder Kartoffelchips, keine Qual der Wahl.

Der Restaurantretter Daniel Bumann würde sich wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen ob so viel Simplizität. Aber das Güggeli trotzt Döner und Sushi und allen hippen Food-Trucks. «Jeder Pizzaiolo würde wohl grün vor Neid ob unserer Verkaufszahlen», sagt Nöggi und muss es wissen, er war nämlich selbst einmal.

Aber seit drei Jahren verkauft Nöggi nur noch Güggeli, fixfertig mariniert vom Lieferanten und fünf Viertelstunden langsam kreisend grilliert, damit sie schön saftig bleiben. Nöggi gehört der Kette Express-Güggeli an, die neben Natura Güggeli zu den grössten Anbietern gehört. 14 Wagen hat die Firma, die nach dem Vorbraten am frühen Morgen beim Firmensitz in Bassersdorf mit den aufgespiessten Güggeli im Wagen in den ganzen Kanton Zürich ausschwärmen.

Die ersten Güggeli-Grillwagen kamen in den neunziger Jahren in die Schweiz. Aus Deutschland, wo Imbisswagen zur nationalen Identität gehören und daher auch die «Tatort»-Kommissare nach der Recherche im Milieu gerne an einem Currywurststand runterkommen. Aber für das Huhn ist in Deutschland die Konkurrenz gross. Der Currywurst werden Balladen gewidmet (Herbert Grönemeyer: «Currywurst», 1982), der Döner steht für geglückte Integration, und das Fischbrötchen gehört, zumindest im Norden, sowieso zum kulinarischen Brauchtum.

In der Schweiz ist das anders. Sie hat so gut wie keine Imbisskultur. Street-Food gibt es seit ein paar Jahren natürlich auch, aber sie ist eine Sache für Festivals, schön inszeniert auf urbanen Brachen mit bunten Lämpchen zelebriert, nicht Teil des Alltags. Selbst die Pommes vom Badi-Kiosk werden in der Schweiz zivilisiert an einem Tisch sitzend konsumiert, und Stehtische kommen höchstens weiss eingedeckt an Weissweinapéros zum Einsatz.

Nachmittag, das Verkaufsgeschehen gemächlich. Wie jede Woche holen Senioren etwas vom Spiess für ihren Jasskreis. Den Rest der Zeit löst Nöggi Kreuzworträtsel und Sudokus im «Blick», daddelt auf dem Handy, raucht seine Vape-Zigarette. Putzt die Fettauffangwannen unter dem Grill und bastelt irgendetwas an den Kabeln. «Die Wagen sind primitiv wie eine Alphütte, aber dafür einfach zu pflegen und reparieren», sagt Nöggi und hievt die Spiesse für das Abendgeschäft in den Grill.

Er ist Verkäufer, Logistiker, Metzger, Bodenverleger, Koch, Chauffeur, Kurzzeit-Gastgeber und ein bisschen Alleinunterhalter. Er macht Witze über Schiedsrichter und rote und gelbe Karten, wenn er den Kunden 20er-Noten herausgibt. Zündet eine Bekannte mit Enkel im Kinderwagen an, ob sie schon für den Rollator übe, oder würdigt den neuen, knatternden Auspuff.

An guten Tagen verkauft er hier mindestens 60 Poulets und sicher zwei Spiesse Haxen. Es ist kurz vor dem Zahltag und der erste Tag nach den Ferien, die Wisliger scheinen gerade nicht so konsumfreudig zu sein, und auch die Thurgauer Pendler halten nicht wie üblich, obwohl sich die Autos direkt vor dem Güggeli-Mobil stauen – Weisslingen ist bestimmt auch die einzige Gemeinde in der Schweiz, die mitten im Dorf auf einer stark befahrenen Kantonsstrasse an einem Rechtsvortritt festhält.
Nöggi wird langsam schon etwas nervös, ob er zu viele Spiesse aufgehängt hat, und nimmt zur Sicherheit einen aus der direkten Hitze, damit er ihn auch am nächsten Tag noch fertig grillieren kann. So schlecht sei es ihm noch nie gelaufen, sagt er und ruft seinen Kollegen in Fällanden an, um zu fragen, wie’s dort läuft. «Da läuft’s», sagt er etwas ungläubig.

«Neuer Tag, neues Glück», sagt Nöggi am Donnerstagmorgen und rollt den Hygieneschleuse-Teppich auf dem Kronen-Parkplatz in Affoltern am Albis vor dem Güggeli-Mobil aus, stellt den Verkaufstisch auf und verpackt alles in rote Planen. Als Letztes hisst er die neongelbe Fahne mit dem (verständlicherweise) leicht alarmiert wirkenden Güggel als Logo. Gestern war er mit dem Güggeli-Mobil an einem Golfturnier. Gewünscht waren nur Schenkel. An seinem freien Tag unter der Woche ist er oft an Anlässen; Aufrichtungsfeste, RS-Abschluss, Firmenjubiläen.

Heute ist wieder Normalbetrieb, ab halb elf muss er verkaufsbereit sein, aber schon bevor er fertig aufgestellt hat, will einer ein Güggeli. Nöggi macht den Knorpel-Test, schneidet dem Güggel ein Stückchen vom Hals ab – «den isst sowieso keiner» – und prüft, ob der Knorpel schon hell ist. Nein, immer noch rot – der Güggel ist noch nicht durch, der Kunde muss also warten.

Nöggi kennt das Geschäft quasi von Grund auf, er ist gelernter Metzger. Mit 17 hat er gestottert und wollte möglichst nicht mit Menschen reden müssen. Also hat er die Lehre in einer Grossmetzgerei gemacht. «Am Fliessband Tag für Tag Knochen aus dem Fleisch grübeln, war dann aber nicht so das Wahre.» Also liess er sich zum Bürokauffmann umschulen, arbeitete lange im Aussendienst, erst Metallwaren, dann Papeterie und Schreibwaren. War Messeverkäufer und später übernahm er mit seiner Frau dann die Beiz. Bis das Pensum für die beiden irgendwann zu hoch wurde. Und so kam er über einen Freund zu den Güggeli.

Reich machen sie ihn nicht. Er ist zum Gastromindestlohn fest angestellt, wie viel oben draufkommt, hängt davon ab, wie viel er verkauft. In den besten Monaten von September bis Mitte Dezember sind das, «wenn’s wirklich sensationell läuft», auch einmal 6000 Franken.

«Ein Ganzes bitte. Ohne Brot und Salat, das habe ich alles zu Hause», sagt die erste Affoltemer Kundin des Tages. Vor dem Mittag fahren erst die Hausfrauen mit den weissen Elektrorädern vor und holen ein Güggeli pur ab, dann die Rentner in ihren farblich zu den schlammfarbenen Bundfaltenhosen passenden Kombis. Sie essen lieber Schenkel – weniger Knochen, weniger Sehnen, zartes Fleisch. Und kurz vor dem Mittag kommen die Büroangestellten aus den umliegenden Gebäuden, die keine Lust mehr auf Fertigsalate aus der Migros oder keine Zeit haben, ins Restaurant zu sitzen, oder einfach vom Bratduft angelockt wurden.

Auch hier hat Nöggi eine Gemeinde an treuen Stammkunden, die Frau mit dem Edelweiss-Aufdruck an ihrem Wagen, die jede Woche vier Schenkel holt und sich entschuldigt, wenn es einmal nur zwei sind, weil der Mann weg ist und nicht mitisst. Oder der pensionierte Polizist, der immer ein ganzes Poulet und zwei Haxen holt. «Keine Ahnung, wann der das alles isst», sagt Nöggi, als der Polizist davonfährt.

Affoltern am Albis ist sein bester Standort, dort verkauft Nöggi gut und gerne 100 Güggel am Tag. Bis sie feiss genug für den Spiess sind, wachsen diese in einem der Betriebe des Mästers Kneuss auf, dem drittgrössten Güggeli-Produzenten nach Coop und Migros. Nöggi hat eine ganze Mappe im Auto mit detaillierten Infos zum Wintergarten- Stall, in dem die Güggeli aufwachsen und was sie zu fressen bekommen. Aber interessieren tut es die Kunden nicht: «Nach Bio hat hier noch keiner gefragt», sagt Nöggi. Das Schweizerkreuz auf dem Logo reicht, die Leute wollen einfach schnell etwas Feines zu essen. Möglichst simpel soll’s sein.

Ein viel grösseres Tamtam um das Güggeli wird in Ländern wie beispielsweise Peru gemacht. Dort geniesst das «Pollo a la brasa», das Grillhähnchen, fast schon den Status eines Nationalgerichts und hat sogar einen eigenen Feiertag bekommen (jeweils der dritte Mittwoch im Juli). Das ist insofern nicht sehr erstaunlich, weil die Peruaner den Hühnchen-Grill erfunden haben wollen. Wobei, genaugenommen war es eigentlich ein Schweizer.

Die Legende geht nämlich so: Während des Zweiten Weltkriegs wanderte der Schweizer Roger Schuler aus, um für die amerikanische Regierung in Bolivien zu arbeiten. Und blieb, wie auch immer, nach Kriegsende irgendwo in der Nähe von Lima in Peru als Hühnerzüchter hängen. Doch die Mast lief schlecht, irgendwann ging Schuler bankrott.

Um schnell an Geld zu kommen, schlachtete er alle seine Hühner aufs Mal und stellte sich an eine der Hauptstrassen Limas und verkaufte dort seine Hähnchen frisch vom Grill. Das Geschäft lief so gut, dass er sich etwas einfallen lassen musste, um die Nachfrage zu bewältigen. Die Lösung war der Drehspiess-Grill, den er zusammen mit seinem Schweizer Geschäftspartner Franz Ulrich entwickelte und mit dem er bequem mehrere Hühner auf einmal grillieren konnte. So jedenfalls erzählte Schulers Sohn, der in Lima noch immer eine Polleria führt, die Geschichte einem Food-Journalisten der «Washington Post».

«Hier muss ich immer einen Spiess mit gut durchgrillierten Güggeli parat haben», sagt Nöggi. Es ist Freitagnachmittag in Glattbrugg. Er hat hier viele Latinos als Kunden, sie mögen die Hähnchen gut knusprig gebraten. Die Schweinshaxen sind in Glattbrugg auch beliebt, Nöggi schaut aber, dass er sie mit genügend Abstand zu den Güggeli grilliert – für die muslimischen Kunden. Er spricht hier Spanisch, Englisch, und manchmal reichen auch ein paar Handzeichen.

Seit der Pandemie donnert nur noch sporadisch ein Flieger über die Flachdachwohnblöcke aus den Sechzigern. Hier, wo sich Beauty-Salons mit kleinen Hunden in Körbchen an Barber-Shops mit Kunden mit scharfen Bartkonturen reihen, steht Nöggi jeden Freitag mit seinem Güggeli- Wagen auf dem Platz einer Occasionen-Garage und schaut auf den blechernen Strom, der sich um den Kreisel drängt.

Nöggis Tage sind lang, dauern oft von sieben bis neun Uhr abends. Im Sommer wird’s vor dem Grill manchmal über 70 Grad heiss. «Ich habe meine finnische Sauna immer dabei», scherzt Nöggi. Im Winter ist er froh um jedes Grad. Am Wochenende feiert Nöggi seinen 59. Geburtstag nach. Bis zur Pensionierung sind’s noch ein paar Jahre an den Durchgangsstrassen der Schweiz.

BMW sind in Glattbrugg eindeutig in der Mehrzahl, es folgen Audis und Mercedes. Ein paar wenige gut geputzte VW quetschen sich auch noch mit Spezialfelgen in allen Farben zwischen den Transportern mit Export-Autos durch die Zürcher Agglomeration. Das Kapital wird hier vor allem ins Fahrbare investiert, kulinarisch ist nicht viel los. Die Döner-Läden bieten auch Pizza und Pasta an und umgekehrt. Und dazwischen Nöggi mit seinen Güggeli, die schon Pop-up waren, lange bevor der Begriff überhaupt eingedeutscht wurde.

Patrizia Messmer kam die Idee zu diesem Text unterwegs für eine andere Reportage, als sie mangels Alternative bei einem Güggeli-Stand haltmachte.

Adresse

Grindelstrasse 50
Bassersdorf
8303

Öffnungszeiten

Montag 10:30 - 19:30
Dienstag 10:30 - 19:30
Mittwoch 10:30 - 19:30
Donnerstag 10:30 - 19:30
Freitag 10:30 - 19:30
Samstag 10:30 - 17:30

Telefon

+41448370857

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