07/06/2026
LEBENSGESCHICHTEN | 17.06.2026
VOM HE**IN IN DIE POLITIK
Silvia Eyer über ihren Weg aus der Sucht ins Kantonsparlament
war schon als Schülerin heroinsüchtig. Und dies, obwohl ihre Mutter, eine erfolgreiche Künstlerin, und ihr Vater, damals als Walliser Korrespondent fürs Schweizer Radio, für ihre drei Kinder ein vertrautes Nest gebaut hatten, aus dem man eigentlich nicht hinausfallen konnte. Um sich das Geld für die Drogen zu beschaffen, verkaufte Silvia ihren Körper auf dem Berner Babystrich. Trotzdem konnte sie ihre Sucht verheimlichen – bis sie zum ersten Mal von der Polizei erwischt und verhaftet wurde. Da war sie gerade 16 Jahre alt.
Es folgten schwierige Jahre, nach einer zweijährigen Drogentherapie wurde es erst richtig schlimm – sie begann zu fixen. Und damit steckte sie tief im elenden Kreislauf zwischen Geld beschaffen und Suchtstillen.
In der Gesprächsreihe LEBENSGESCHICHTEN erzählt Silvia Eyer, wie sie den Kraftakt schaffte, völlig aus den Drogen auszusteigen und welche Bedeutung Yoga sowie das Engagement in der Politik für sie hat. Seit 2022 ist sie als Gemeinderätin ihres Wohnorts Naters im Wallis für das Ressort Soziales und Liegenschaften verantwortlich und politisiert seit einem Jahr im Walliser Kantonsparlament.
Moderation:
Türöffnung: 18.00 Uhr
Kollekte: Richtpreis CHF 15.-
Bistro offen ab 17h