Rutz Offenes Gallerieartiges 3 Sterne Restaurant mit Terrasse
(751)

Berlin- Restaurant & Terrasse;
Küchendirektor Marco Müller
Küchenchef Dennis Quetsch

3 Sterne- Guide Michelin
50 Best Discovery
N°8 50BESTchefs Germany
18 Punkte- Gault Millau
TOP 50 Platz 9- Deutschland
10 Pfannen Gusto
4,5 F Der Feinschmecker
5 Bestecke Schlemmeratlas

"Koch des Jahres" 2018 RollingPin
„Green Award“ 2020 Rolling Pin
„Innovation des Jahres“ 2018 FAZ
„Lieblinge des Jahres“

Patisseriere & Sommeliere 2019 FAZ
„Innovation des Jahres“ Küche Der Feinschmecker 2020
Marco Müller & Rutz Team im Hangar 7/ Juli 2020
Spitzenkoch des Jahres 2020 „Schlemmeratlas“

Manchmal beginnt der Frühling unter der Erde.Beelitzer Spargel, gegart in seinem eigenen Saft, anschließend in der Pfann...
31/05/2026

Manchmal beginnt der Frühling unter der Erde.

Beelitzer Spargel, gegart in seinem eigenen Saft, anschließend in der Pfanne geröstet – eine Behandlung, die ihn nicht verändert, sondern verdichtet. Daneben ein Salat aus mehreren Texturen desselben Gedankens: roh, laktofermentiert, eingelegt. Eine weiße Erdbeere bringt einen verhaltenen, fast unreifen Klang hinein, Kürbiskerne und Pilze setzen den Boden.

Vier Wochen gereifte Kalbshüfte, in Shio Koji gebeizt, gibt dem Gericht seinen Halt. Eine Vinaigrette aus Brandenburger Blauschimmel führt das Salzige weiter, ein selbstgemachter Spargelessig zieht eine feine Linie zurück zum Anfang.

Darüber ein Schaum aus frischer Nussbutter und Ochsengarum, eine Schnittlauch-Emulsion, Gartenkräuter.

Eine Komposition über Geduld, Tiefe und das, was zwischen Acker und Garten geschieht.

📸: @‌steffensinzinger

Manche Gerichte beginnen mit einem Messer. Dieses mit einem Bohrer.Eine Karotte, der Länge nach durchgebohrt, zweieinhal...
29/05/2026

Manche Gerichte beginnen mit einem Messer. Dieses mit einem Bohrer.

Eine Karotte, der Länge nach durchgebohrt, zweieinhalb Stunden in Butter gegart, bis sie nussig wird. Gefüllt mit einer Emulsion aus Estragonöl und Hühnergarum, gewälzt in gebackener Hühnerhaut. Darunter ein Streu aus mehrfach gebackener Haut und Weizen, geröstet in eigenem Fett. Darüber Hühnerhautbruch, eine Sauce aus Hühnerfond und gebackener Haut, aromatisiert mit dem Saft abgehangener Tomaten – feine Säure als Gegenstimme.

📸: @‌steffensinzinger

Der Raum eines Abends bei uns im Rutz fühlt sich anders an, bevor er beginnt.Ein leises Ankommen.Gedämpftes Licht, das n...
26/05/2026

Der Raum eines Abends bei uns im Rutz fühlt sich anders an, bevor er beginnt.

Ein leises Ankommen.
Gedämpftes Licht, das nicht inszeniert, sondern begleitet.
Ein Tisch, der wartet – nicht perfekt, sondern bereit für das, was entsteht.

Zwischen Gesprächen, kleinen Gesten und flüchtigen Blicken wächst eine Atmosphäre,
die man nicht planen kann – nur zulassen.

Vielleicht ist es genau dieser Moment zwischen Erwartung und Wirklichkeit,
der einen Abend unvergesslich macht.

📸: @‌steffensinzinger

Eine Küche gewinnt nicht durch Möglichkeiten.Sondern durch Entscheidungen.Gerade wenn man sich mit Wald, Fermentation un...
18/05/2026

Eine Küche gewinnt nicht durch Möglichkeiten.
Sondern durch Entscheidungen.

Gerade wenn man sich mit Wald, Fermentation und alten Techniken beschäftigt, ist die Versuchung groß, alles zeigen zu wollen. Doch Reife in der Küche bedeutet oft das Gegenteil: wegzulassen, zu prüfen, zu verfeinern.

Nicht jeder Fund wird ein Gericht.
Nicht jedes Aroma wird eine Stimme.
Und nicht jede Idee verdient einen Platz im Menü.

Vielleicht beginnt Präzision genau dort.

📸: @‌steffensinzinger

In der klassischen Küche ist die Sauce oft das Herz eines Gerichts.Bei uns bedeutet das:mehrere Reduktionsschritte, präz...
15/05/2026

In der klassischen Küche ist die Sauce oft das Herz eines Gerichts.

Bei uns bedeutet das:
mehrere Reduktionsschritte, präzise Temperaturführung und Zeit.

Denn Geschmack entsteht nicht im Moment –
sondern im Prozess.

📸: @‌steffensinzinger

15/05/2026

Ein Teller wirkt oft still. Fast selbstverständlich.

Doch hinter dieser Ruhe liegt Bewegung –�Hand für Hand, Schritt für Schritt.�Schneiden, passieren, abschmecken, anrichten.

Präzision entsteht nicht im Moment des Servierens,�sondern in der Summe vieler kleiner Entscheidungen.

Wie viele Schritte braucht es, bis etwas einfach wirkt?

Wer so jung ist wie wir, isst anders.Das Rutz wird dieses Jahr 25. Zu diesem Anlass öffnen wir an ausgewählten Abenden i...
14/05/2026

Wer so jung ist wie wir, isst anders.

Das Rutz wird dieses Jahr 25. Zu diesem Anlass öffnen wir an ausgewählten Abenden im Mai das Berlin Size Menü für alle bis 25 – inklusive Getränke, für 250 Euro. Nicht als Geste. Sondern weil wir der Meinung sind, dass ein Abend hier keine Frage des Budgets sein sollte, wenn man gerade am Anfang steht. Der Tisch ist gedeckt. Der Rest liegt bei euch.

Buchbar: 18. | 20. | 27. Mai 2026

Zum 25. Jahr holen wir den Ursprung zurück an den Tisch. Den Wein.Nicht als Begleitung, sondern als Ausgangspunkt.Als Sp...
11/05/2026

Zum 25. Jahr holen wir den Ursprung zurück an den Tisch. Den Wein.

Nicht als Begleitung, sondern als Ausgangspunkt.
Als Sprache, in der dieses Haus denken gelernt hat.
Mit einer Serie, die nicht nur Pairings zeigt, sondern Haltungen verbindet. Vier Abende, vier Winzer:innen – und die Frage, wie viel Persönlichkeit in einem Glas liegen kann.

Der Auftakt gehört am 2. Juni.
Ein Winzer, der früh entschieden hat, den einfacheren Weg nicht zu gehen. Seine Weine erzählen von Schiefer, von Steillagen, von Zeit – und von der Überzeugung, dass Weglassen oft der präziseste Eingriff ist.

An diesem Abend begegnen sich zwei Handschriften:
die Küche von Marco Müller und ein Weingut, das seit Jahren Teil unserer Gedanken ist. Verbunden durch Sebastian Höpfner, der Wein nicht erklärt, sondern liest.

Vielleicht ist das der eigentliche Kern dieses Hauses:
Dass Wein nie nur begleitet hat – sondern immer geführt.

Jetzt Tisch reservieren!

Im Wald beginnt für uns nicht Romantik, sondern Präzision.Wenn wir mit Nadelbäumen arbeiten, geht es nicht darum, „etwas...
05/05/2026

Im Wald beginnt für uns nicht Romantik, sondern Präzision.

Wenn wir mit Nadelbäumen arbeiten, geht es nicht darum, „etwas Wildes“ auf den Teller zu bringen. Es geht um Auswahl. Um Reife. Um Dosierung. Um den Unterschied zwischen einer groben Harzigkeit und einem feinen, tragenden Aroma.

Nicht jede Tanne ergibt für uns Sinn.
Nicht jede Nadel ist elegant.
Und nicht alles, was essbar ist, gehört automatisch auf den Teller.

Deshalb suchen wir nicht das Spektakuläre, sondern das Stimmige: Fichte, Douglasie, Lärche – je nachdem, welche Textur, welche Frische, welche Tiefe ein Gericht braucht.

Am Ende ist auch Harz eine Frage der Balance.
Wie Salz. Nur stiller.

📸: Pia Negri

03/05/2026

Der Mai beginnt leise.
Mit dem ersten Duft von warmem Spargel.

Im eigenen Sud gegart, dann behutsam geröstet – ein Produkt, das nicht laut werden muss, um präsent zu sein. Doch auf diesem Teller bleibt es nicht bei der Erinnerung an Frühling, wie man ihn kennt.

Fermentierte Nuancen bringen Tiefe, weiße Erdbeere eine fast flüchtige Süße. Gereifte Kalbshüfte fügt Struktur hinzu, während der brandenburgische Blauschimmelkäse eine würzige, fast nachhallende Spannung setzt.

Ochsengarum, Schnittlauch-Emulsion und frische Gartenkräuter verweben alles zu einem Moment, der sich Schicht für Schicht öffnet.

Ein Teller, der zeigt, wie weit man den Frühling denken kann – wenn regionale Klassik auf @‌marco_mueller_rutz Handschrift trifft.

Ab sofort im Inspirationsmenü.

📸: Steffen Sinzinger

Adresse

Chausseestraße 8
Berlin
10115

Öffnungszeiten

Dienstag 18:00 - 22:00
Mittwoch 18:00 - 22:00
Donnerstag 18:00 - 22:00
Freitag 18:00 - 22:00
Samstag 18:00 - 22:00

Telefon

+493024628760

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