03/04/2026
Am 12. April veranstaltet Guatemala en Berlín ein berliner Shuco-Essen im Trespassers!
Ab 16 Uhr gibt es frisch zubereitete Shucos – die legendären guatemaltekischen Streetfood-Hotdogs, reich belegt und voller Geschmack. Kommt vorbei, bringt Hunger mit und genießt einen entspannten Nachmittag mit gutem Essen und netter Gesellschaft.
Wir freuen uns auf euch!
Bei Teilnahme bitten wir um eine Reservierung, damit wir genügend shucos vorrätig haben!
Shucos (brioche-Hotdogbun ca. 23cm) gebratener chorizo, hotdog-Wurst und Speck oder veganes Würstchen, frischen hausgemachten Guacamol, eingelegter Weißkohl, Saucen und Salat. 12,80 €
Dessert des Tages: Pastel Tres Leches. 5,00 €
Shucos – Guatemalas Streetfood
Es gibt Gerichte, die mehr sind als die Summe ihrer Zutaten. Der Shuco ist eines davon. Geboren auf den belebten Straßen von Guatemala-Stadt, geliebt von Schulkindern und Geschäftsleuten gleichermaßen, ist er heute das vielleicht ehrlichste Symbol des neueren guatemaltekischen streetfoods.
Die Geschichte des Shucos beginnt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der Nähe des berühmten Liceo Guatemala. Ein Mann namens Francisco Ramos stellte dort seinen Wagen auf – er nannte ihn El Chino – und begann, Hotdogs auf guatemaltekische Art zu verkaufen. Seine Kunden waren zunächst die Anzugträger der Handelskammer und die Schüler des Liceos, die bei Schulschluss herbeiströmten. Was ihn von allen anderen unterschied, war eine simple, aber geniale Idee: frisch zubereiteter Guacamole als Basis. Avocado, Limette, Salz – mehr braucht es nicht. Dieses eine Detail wurde zum Geheimnis seines Erfolgs und zum Markenzeichen des guatemaltekischen Shucos bis heute.
Der Name selbst erzählt eine Geschichte. Shuco ist guatemaltekischer Slang für „schmutzig" – ein augenzwinkernder Hinweis auf die unkomplizierte, rustikale Art dieses Streetfoods. Das geröstete Brötchen, die gebratenen Würste, der cremige Guacamole, der gedünstete Weißkohl, Senf, Ketchup, Mayonnaise – alles zusammen ergibt ein herrliches, köstliches Chaos.
Bei uns bereiten wir jeden Shuco so zu, wie er auf den Straßen Guatemalas seit Generationen gemacht wird: Das Brötchen wird geröstet, die Würste gebraten und in mundgerechte Stücke geschnitten. Der Guacamole wird frisch zubereitet, ohne Schnörkel, nach dem Originalrezept. Dazu kommen gedünsteter Kohl und Saucen. Jeder Biss ist ein Stück Guatemala-Stadt.
Für Guatemalteken in der Ferne sind Shucos längst mehr als Straßenessen – sie sind Heimweh in Essensform, ein Geschmack, der Kindheitserinnerungen weckt und Familien zusammenbringt.