17/09/2021
Im lnternet hat man geteilt dass,
in aller Bälde schließt das Zass, was???
Ich bin erschüttert und sehr traurig,
ich finde diese Nachricht schaurig.
Mein Gott, wie oft hab ich gegessen,
war auf die Speisen ganz versessen.
Oh, was war das ein Gaumenkitzel,
bei all den ganz verschied'nen Schnitzel.
Wenn ich bestellt' mir die Zass-Pfanne,
hab' reingehaun ich "volle Kanne".
Mit Reibekuchen, Ei und Lachs,
der kleine Hunger war ein Klacks.
Denk' ich an Grünkohl nur mit allem,
weisst du, das hat mir sehr gefallen.
Und Spanferkel, welch Köstlichkeit,
ich wär' spontan dazu bereit.
Auch nahm ich gern, stets eine große
Portion Spaghetti-Sahnesoße.
Welch Gaumenschmaus war das mit Lachs,
ich schmolz dahin, ward weich wie Wachs.
Wer ein Menue im Zass genossen,
war in Frau Fasel gleich verschossen.
Drei Gänge speiste, ohne Frage,
viel Prominenz, so geht die Sage.
Wer jemals einen Tafelspitz
verzehrte, ähnlich wie im Ritz
und and're, wunderbare Braten,
konnt' nächsten Sonntag kaum erwarten.
Erinnert die Bedienungsscharen,
die Essen brachten in den Jahren,
Josvita, Franzi und Ulrike
werden uns fehlen, welche Lücke.
Ich beispielhaft sie nur benannte
für viele and're, die ich kannte.
Seid auch bedankt, ihr Küchenhelden,
so wesentlich, doch sichtbar selten.
Sie waren freundlich und so flink,
uns zu umsorgen, wo es ging.
Das wird mir fehlen, ganz gewiß.
Das Zass ich heute schon vermiß'.
In großer Trauer schreibt die Zeilen,
jemand der bei Euch konnte weilen,
der in den 17 langen Jahren
Erinnernswertes hat erfahren.
Ich sage Dank und wünsche allen,
ins Bodenlose nicht zu fallen,
sondern den Weg alsbald zu finden,
der alle Sorgen läßt verschwinden.
16. September 2021
Ihr Werner Reinberger
Ein lieber Gast uns zu ehren dieses Gedicht verfasst. Danke Herr Reinberger