Bistro anderswo

Bistro anderswo Frische Küche mit französischen Touch im Wohnzimmer Atmosphäre, willkommen in den Ratsstuben anderswo

🌸 Muttertag in den Ratsstuben ANDERSWO 🌸Heute wird ein langer Tag.  Ein voller Tag.  Ein lauter Tag.  Einer dieser Tage,...
10/05/2026

🌸 Muttertag in den Ratsstuben ANDERSWO 🌸

Heute wird ein langer Tag.
Ein voller Tag.
Ein lauter Tag.
Einer dieser Tage, an denen in der Küche das Adrenalin schon morgens schneller kocht als das Nudelwasser. 😄

Die Messer sind geschärft, der Spargel wartet, die Hollandaise wird wieder frisch geschlagen und im Service laufen die ersten innerlich schon Marathon, bevor überhaupt der erste Gast sitzt.

Und trotzdem machen wir genau diese Tage gerne.

Weil heute nicht einfach nur Sonntag ist.
Heute geht’s um unsere Mütter.
Um Menschen, die oft alles zusammenhalten, sich selbst zuletzt auf den Teller packen und trotzdem irgendwie immer noch die Ruhe im Raum sind.

Und genau deshalb geben heute alle Vollgas:
Kamila, Mario und unser gesamtes Team.

Damit ihr einen schönen Tag habt.
Mit gutem Essen, einem schönen Tisch, einem Glas Wein, ein bisschen Zeit zum Durchatmen und hoffentlich vielen kleinen Momenten, die in Erinnerung bleiben.

Vielleicht läuft heute nicht jede Sekunde perfekt.
Vielleicht dauert mal etwas länger.
Aber alles, was heute unsere Küche verlässt, kommt mit ehrlicher Arbeit, Herzblut und ganz viel Respekt auf den Teller.

Allen Müttern einen wunderschönen Muttertag 🌸
Und allen anderen: Seid heute einfach ein bisschen lieb zueinander.

Ratsstuben ANDERSWO
Da, wo keiner einfach so vorbeigeht.

Tagebuch eines Gastronomen – Teil 3Nach längerer Zeit melde ich mich auch mal wieder zurück.  Nicht aus dem Wellnesshote...
08/05/2026

Tagebuch eines Gastronomen – Teil 3

Nach längerer Zeit melde ich mich auch mal wieder zurück.
Nicht aus dem Wellnesshotel. Nicht aus dem Spa.
Sondern direkt aus der Küche.
Zwischen Kartoffelbergen, Spargelkisten und gefühlt unendlich vielen Seiten Lachs.

Und nein — das ist keine Übertreibung.
Das ist einfach Mai in der Gastronomie.

Die Gäste sehen später einen richtig schönen Teller.
Geilen Spargel.
Frische, selbst aufgeschlagene Hollandaise.
Ein ordentliches Stück Lachs.
Alles wirkt leicht, entspannt und selbstverständlich.

Und genau das soll es ja auch.

Was die meisten aber nicht sehen:
Dass vorher Zentner von Kartoffeln geschält werden müssen, bis dir die Finger aussehen wie ein alter Spülschwamm aus den 80ern.

Dass jede einzelne Spargelstange in die Hand genommen wird.
Jede. Einzelne.

Zu holzig? Weg.
Zu weich? Weg.
Zu dünn? Nervt.
Zu dick? Andere Garzeit.

Und wehe, der Spargel kocht nur eine Minute zu lange.
Dann hast du keinen Spargel mehr.
Dann hast du trauriges Gemüse-Elend mit Butter.

Und über die Sauce Hollandaise reden wir besser gar nicht erst.

Oder doch.

Viermal am Tag schlage ich Sauce Hollandaise frisch auf.
VIERMAL.

Nicht Tüte auf.
Nicht Pulver rein.
Nicht „mit heißem Wasser cremig rühren“.

Nein. Richtig.

Mit Butter.
Mit Eigelb.
Mit Gefühl.
Und mit der permanenten Gefahr, dass dir das Zeug kurz vor dem Service gerinnt und du innerlich sofort beginnst, sämtliche Küchenheiligen zu beleidigen.

Und genau währenddessen fehlt dir dann natürlich Personal.

Nicht das falsche Personal.
Das NICHT VORHANDENE Personal.

Das ist heute der eigentliche Wahnsinn in der Gastronomie.

Arbeiten würden viele gerne.
Aber bitte nur:
nicht zu früh,
nicht zu spät,
nicht am Wochenende,
nicht an Feiertagen,
nicht wenn’s stressig wird,
und möglichst auch nicht länger als die TikTok-Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs.

Die Realität in einer Küche interessiert nämlich keinen Algorithmus.

Die interessiert nur:
den Spargel,
die Hollandaise,
den Gast
— und dich selbst.

Und trotzdem…
zwischen all dem Chaos, dem Schälen, dem Schwitzen, den Kartoffeln, dem Fluchen und den 2000 Schritten allein zwischen Kühlhaus und Herd merkt man plötzlich wieder etwas:

Land in Sicht.

Und nein — ich hatte trotz allem nie die Lust an meinem Beruf verloren.
Dafür liebe ich das Ganze viel zu sehr.

Aber ich merke gerade wieder, wie die Freude zurückkommt, nicht nur zu funktionieren — sondern wieder Küche zu leben.

Vielleicht auch deshalb, weil sich durch unser Küchenplakat tatsächlich etwas bewegt hat.

Mehr möchte ich dazu noch gar nicht sagen.
Nur vielleicht so viel:
Wenn alles funktioniert, darf ich vielleicht bald jemanden begrüßen, den ich seit Jahren kenne, menschlich wahnsinnig schätze und der richtig kochen kann.

Und manchmal reicht genau so ein Gedanke schon aus, damit morgens plötzlich wieder ein kleines Licht angeht.

Vielleicht wird das genau dieses berühmte i-Tüpfelchen, das zuletzt irgendwo zwischen Personalmangel, Spargelwasser und Kartoffelsäcken verloren gegangen ist.

Und bei all dem Wahnsinn gibt es noch jemanden, der hier längst viel zu selten erwähnt wird:

Mona.

Mona ist seit langer Zeit mein Rückgrat in der Küche.
Die Seele des Ganzen.
Meine rechte Hand.
Eigentlich ein kleines Küchenwunder.

Ich muss sie nicht kontrollieren.
Ich muss nichts doppelt sagen.
Sie sieht Arbeit, bevor sie entsteht.

Und in einer Zeit, in der Verlässlichkeit in unserer Branche fast schon zur Legende geworden ist, ist genau das unbezahlbar.

Ohne Mona wären viele Tage deutlich härter geworden.

Und genau deshalb gehört das heute auch mal gesagt.

Denn Gastronomie funktioniert nicht nur wegen dem Typen vorne, der irgendwann irgendeinen Teller aus der Küche trägt.

Sondern wegen den Menschen dahinter, die jeden Tag mitziehen, mitschleppen, mitdenken und weitermachen.

Und genau darauf freue ich mich gerade wieder:
Nicht nur zu arbeiten.
Sondern wieder Küche zu fühlen.

Ein bisschen Frankreich.
Ein bisschen Bistro.
Ein bisschen mehr Seele in der Pfanne.

🍽️ SCHNELLER TELLER 🍽️Mittags. Heiß. Ehrlich.Ohne Chichi. Ohne Mikrowellen-Ballett.Einfach drei Teller, die satt machen ...
06/05/2026

🍽️ SCHNELLER TELLER 🍽️

Mittags. Heiß. Ehrlich.
Ohne Chichi. Ohne Mikrowellen-Ballett.
Einfach drei Teller, die satt machen und glücklich.
Solange der Topf reicht und der Koch nicht zusammenklappt.

• Schmorgulasch vom Eifler Hausschwein
mit Pasta

Ein Gulasch, das Zeit bekommen hat.
So wie sich das gehört.

• Großer Salatteller
mit Falafel, Paprika-Joghurt-Dip & Baguette

Frisch, würzig, knackig —
und mittlerweile fast schon gefährlich beliebt.

• Knusprige Calamaretti im Bierteig
mit kleinem Salat, Aioli, süß-scharfer Sauce
und einer Spalte von eingelegter salziger Zitrone

Ein bisschen Hafenkneipe.
Ein bisschen Frankreich.
Ein bisschen „warum ist das eigentlich so geil?“.

Jedes Gericht 10,00 €

Ratsstuben ANDERSWO
Marktplatz 5 · Mendig

Da, wo keiner einfach so vorbeigeht.
Und manche nur kurz reinwollten
…und plötzlich zwei Stunden später immer noch da sitzen.

03/05/2026
1. Mai.Die einen sind weg.Die anderen liegen noch irgendwo zwischen „war ein guter Abend“ und „nie wieder“.Und wir?Wir s...
01/05/2026

1. Mai.

Die einen sind weg.
Die anderen liegen noch irgendwo zwischen „war ein guter Abend“ und „nie wieder“.

Und wir?

Wir sind da.
Die Terrasse ist offen. Die Sonne auch.

Und ganz nebenbei:
Unser Fitnessprogramm ist wieder gestartet.
Treppe hoch. Treppe runter.
Tabletts balancieren wie Hochseilartisten.
Ein Hürdenlauf zwischen Durst, Hunger und guter Laune.

Während andere frei haben,
laufen wir unseren ganz eigenen Marathon –
mit Schweiß, Humor und einem kleinen bisschen Wahnsinn.

Aber genau dafür sind wir hier.

Für euch.
Für diesen einen Moment, wenn alles wieder passt.
Wenn das erste Glas sitzt und der Tag plötzlich leichter wird.

Und ja…
Spargel haben wir auch. Frisch. Ehrlich. Richtig gut.

Also:
Kommt vorbei.
Oder bleibt noch kurz liegen – aber nicht zu lange.

Ratsstuben ANDERSWO
Da, wo man nach dem Gestern wieder im Heute landet.

Mittags. Keine Zeit für großes Theater.Aber Hunger wie ein Scheunentor.Also machen wir’s einfach: drei Teller, die satt ...
29/04/2026

Mittags. Keine Zeit für großes Theater.
Aber Hunger wie ein Scheunentor.

Also machen wir’s einfach: drei Teller, die satt machen und nicht diskutieren.
Ehrlich gekocht, sauber angerichtet – und genau das, was man mittags braucht.

Und ja… unser Joghurt-Dressing ist wieder dabei.
Das Zeug, das wir früher flaschenweise verkauft haben.

👉 Mittwoch bis Freitag, 12 bis 14 Uhr.
👉 Da, wo keiner einfach so vorbeigeht.

🪧 MITTAGSTISCH – SCHNELLER TELLER

Alle Gerichte je 10,00 €
solange der Vorrat reicht



Spießbraten vom Schweinenacken
saftig geschmort, mit kräftiger Kruste
dazu hausgemachter Weißkrautsalat
& frisches Brötchen



Geröstetes Bauernbrot
mit Pesto, sonnengereiften Tomaten
& Mozzarellakügelchen
dazu ein frischer Salat



Großer Salatteller
mit frisch gegrillten Putenbruststreifen
auf knackigen Blattsalaten
mit unserem hausgemachten Joghurt-Dressing
& einem Hauch Pesto

Manchmal läuft ein Laden wie von selbst.Und manchmal fehlt genau ein Mensch – und plötzlich merkst du, wie sehr.Wir such...
27/04/2026

Manchmal läuft ein Laden wie von selbst.
Und manchmal fehlt genau ein Mensch – und plötzlich merkst du, wie sehr.

Wir suchen keinen, der „ein bisschen mithilft“.
Wir suchen jemanden, der mit anpackt, mitdenkt – und im besten Fall auch mal lacht, wenn’s eigentlich gar nichts zu lachen gibt.

Ja, es ist Gastro.
Ja, es ist anstrengend.
Und ja – genau deshalb ist es auch verdammt gut, wenn man’s richtig macht.

Bei uns gibt’s keine Show, keine falschen Versprechen.
Aber ehrliche Arbeit, ein starkes Team und einen Laden, der lebt – jeden Abend.

Ob Vollgas oder erstmal vorsichtig reinschnuppern – wir reden über alles.
Aber eins sollte klar sein:
Wer hier anfängt, bleibt selten nur wegen des Jobs.

Heute ist sie wieder da.Unsere Eifler Sülze.Und nein – die kommt nicht aus dem Plastikeimer und hat auch keinen Barcode ...
24/04/2026

Heute ist sie wieder da.
Unsere Eifler Sülze.

Und nein – die kommt nicht aus dem Plastikeimer und hat auch keinen Barcode auf der Stirn.
Dafür brauchst du Zeit, Ruhe und ein gutes Stück vom Eifler Hausschwein – gekocht, gepresst, abgeschmeckt. So, wie man das früher gemacht hat. Ohne Abkürzung, ohne Ausrede.

Das ist kein hipper Teller. Das ist Handwerk.
Etwas, das langsam verschwindet, weil es Arbeit macht. Und genau deshalb machen wir es.

Hausgemacht. Ehrlich. Vielleicht ein bisschen altmodisch – aber genau richtig.
Dazu unsere Remoulade, Bratkartoffeln aus der Butterpfanne und ein frischer Salat mit Hausdressing.

Die Nachfrage war zuletzt so groß,
dass wir sie wieder mit auf die Karte genommen haben –
trotz Spargel, trotz vollem Laden, trotz allem, was sonst noch so schiefgehen kann.

Und ganz ehrlich: Wir machen davon keine Paletten.
Wenn sie weg ist, ist sie weg. Dann war’s das wieder – bis wir uns das nächste Mal die Arbeit antun.

Solange der Vorrat reicht.

Oder anders gesagt:
Wer zu spät kommt, muss halt was anderes essen.

MITTAGSTISCH – Schneller TellerMittwoch bis Freitag · 12:00–14:00 UhrAlle Gerichte je 10,00 €(solange der Vorrat reicht)...
22/04/2026

MITTAGSTISCH – Schneller Teller

Mittwoch bis Freitag · 12:00–14:00 Uhr
Alle Gerichte je 10,00 €
(solange der Vorrat reicht)



Spaghetti Bolognese – vegetarisch gedacht, voll im Geschmack.
Herzhafte Sauce aus pflanzlichem Hack, langsam gekocht,
mit Tomate, Kräutern und genau der Tiefe, die man erwartet.
Dazu Spaghetti, oben drüber frisch geriebener Parmesan.

Ein Klassiker, der keiner sein muss –
aber trotzdem genau so schmeckt.



Italienischer Salat mit Thunfisch.
Frischer Blattsalat mit Tomaten, Zwiebeln, Ei und Oliven.
Dazu saftiger Thunfisch – kräftig, ehrlich, ohne Umwege.

Mit Hausdressing, so wie er sein soll.

Ein Teller für alle, die es leicht wollen –
aber nicht langweilig.



Paprikagulasch – klassisch, wie es sein soll.
Gemischt aus Rind und Schwein, langsam geschmort,
mit Zwiebeln, Paprika und kräftiger Sauce.
Dazu Salzkartoffeln – schlicht, aber genau richtig.

Ein Teller, der wärmt –
und satt macht.

✍️ Tagebuch eines Gastronomen – früh morgens, 7:00 Uhr Es fängt nie am Tisch an.Es fängt früh morgens an.Wenn der Kaffee...
18/04/2026

✍️ Tagebuch eines Gastronomen – früh morgens, 7:00 Uhr

Es fängt nie am Tisch an.

Es fängt früh morgens an.
Wenn der Kaffee noch zu heiß ist und der Kopf schon zu voll.
Wenn man weiß: Heute wird keiner gefragt, ob es passt –
heute muss es passen.

Einkaufen.
Kisten.
Kälte.
Hektik zwischen Menschen, die alle dasselbe wollen:
fertig werden.

Zurück im Laden.

Stühle rücken.
Tische ziehen.
Decken glattstreichen, als könnte man damit auch den Tag glätten.

Und dann die Servietten.

Falten.
Nochmal.
Nochmal.

Bis sie endlich so aussehen,
als hätten sie ihr Leben besser im Griff als wir.

Kommunion.

Für die einen ein großer Tag.
Für die anderen ein voller Tag.
Für uns ein Tag, an dem nichts schiefgehen darf –
und genau deshalb alles passieren kann.

Gläser polieren, bis sie nicht mehr glänzen, sondern verschwinden.
Blumen hinstellen, die aussehen sollen,
als wären sie einfach da gewesen. Schon immer.

Kerzen.
Zu viel – Beerdigung.
Zu wenig – Kantine.
Also genau dazwischen. Wie immer.

Und irgendwann steht sie da.

Diese Tafel.

Still.
Aufgeräumt.
Fast friedlich.

Als hätte es den ganzen Wahnsinn davor nie gegeben.

Dann kommen die Gäste.

Sie setzen sich.
Sie lachen.
Sie stoßen an.

Und keiner sieht die Stunden davor.

Keiner sieht die Müdigkeit in den Händen.
Keiner hört den Lärm im Kopf.

Und genau das ist der Punkt.

Denn wenn am Ende alles leicht aussieht,
wenn sich ein Raum plötzlich richtig anfühlt,
wenn ein Tisch mehr ist als nur ein Tisch—

dann haben wir alles richtig gemacht.

Und irgendwo, ganz leise, zwischen Besteck und Kerzenlicht,
passiert genau das, worum es eigentlich geht:

Ein Moment.

Ratsstuben Anderswo.
Wir arbeiten den ganzen Tag dafür,
dass ihr ihn einfach genießen könnt.

Adresse

Marktplatz 5
Mendig
56743

Öffnungszeiten

Mittwoch 12:00 - 15:00
17:30 - 22:00
Donnerstag 12:00 - 15:00
17:30 - 22:00
Freitag 12:00 - 15:00
17:30 - 22:00
Samstag 12:00 - 15:00
17:30 - 22:00
Sonntag 12:00 - 15:00
17:30 - 22:00

Telefon

026514951430

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